Neues Projekt: I want my money back!

Ok, ich habe meine Verluste noch nicht ganz wieder drin. Mir ist aufgefallen, dass Omaha HiLo zwar recht sicher ist um dort zu gewinnen, aber es sind nicht immer Tische da und es gibt recht wenig FPPs.

 

Ich habe eine Alternative und mach da mein neues Projekt draus: Sit&Go abernten.

 

Grundidee: Abstieg auf niedrige Level die kleine, aber konstante Gewinne versprechen (Autsch das tut weh) – das mach ich solange, bis mein Pokerstars-Konto wieder auf über 500$ ist (momentan 330$), dann sind meine Verluste wieder drin, solange keine teuren Experimente.

 

Frage 1: Welche Turniere?

Ich schwanke zwischen den 5$+50-9er-Sit&Gos und den 3$+40-Turbo-Sit&Gos, Tendenz zu den 3$-Turnieren. Als Turbo dauern die maximal 30 Minuten, ich kann 4-6 gleichzeitig spielen. Der Rake ist recht übel, über 10%, was aber dafür spricht, dass eher Anfänger dabei sind, jeder Spieler der regelmäßig spielt geht schnell auf die 5$ Turniere.

 

Also: 3$+40 Turbo 10 Spieler Sit&Gos.

 

Frage 2: Welche Taktik?

 

1.)    Zunächst mal fällt auf, dass es einige gibt, die genau wie ich viele davon gleichzeitig spielen – die erkennt man leicht und merkt sich die. Die muss ich mir rausschreiben und mir merken wie die spielen – üblicherweise sehr sehr tight im frühen Spiel – ist ja klar, wenn die 8 Tische gleichzeitig aufhaben machen die keine „fancy moves“. Also merken und wenn die Action machen brav raushalten.

2.)    Was sind die typischen Anfängerfehler? Erstens limpen sie zu viel, d.h. es sind immer viele Spieler im Pot, zweitens können sie nicht eine gute (z.B. Top Pair guter Kicker), aber nicht sehr gute Hand loslassen. Das führt zu zwei Dingen: erstens auch viel limpen mit Händen die sich zum Monster entwickeln können (Pockets, Suited Connectors und Suited Aces), aber nur die erste Blindstufe und ggf. die zweite. Das nächste: Sehr gute Hände direkt preflop pushen: AA, KK und AK. Ich sehe so oft dass Leute mit AQ gegen AK rausfliegen, davon verspreche ich mir etwas.

3.)    Midgame-Problem: Die Blinds steigen und ich hab 10-15 BBs. Das ist ein Problem, hier merken wer die Spieler sind, die extrem multitabeln – bei denen versuchen Blinds zu stehlen ansonsten vorsichtig sein, die machen komische Dinge. Jetzt eher auf sicher spielen.

4.)    Bubble: Anfänger wollen ins Geld. Hier werde ich andersrum spielen: Platz 3 bedeutet +3$, Platz 2 bedeutet + 6$, Platz 1 bedeutet 12$. D.h. ab und zu in der Bubble rauszufliegen und dafür seine Chancen auf Platz 1 zu erhöhen lohnt sich. Wenn alle vorsichtig spielen und ich auf Sieg und nicht auf „in the money“ spiele, dann muss ich genau jetzt klauen wie ein Weltmeister. Dabei nicht die Shortstacks und nicht den BigStack, wenn es irgendwie geht den AverageStack (es sei denn ich hab ein Monster). Sollte der Tisch wild sein, so halte ich lieber die Füße still.

5.)    Im Geld – bzw, Headsup. Hier muss ich mir unbedingt die ICM-Tabellen besorgen und versuchen genau danach zu spielen.

 

Dann wollen wir mal… vielleicht kann ich heute schon damit anfangen. Kommentare willkommen...

 

Nachtrag: ich meine mit ICM eigentlich SAGE, kurze Erklärung:

Karten haben Werte (Zahlen gleich ihrem Zahlenwert, J=11, Q=12, K=13, A=15). Man nimmt den Wert seiner höheren Pocket Karte *2 und addiert den Wert der niedrigeren Pocket-Karte. Bei suited gibts nochmal 2 Punkte, wenn es ein Pocket-Pair ist nochmal 22 Punkte - das ist der PI (Power Index).

Nun berechnet man das R (ist Anzahl BB des Shortstacks).

Abhängig von PI und R wird als SP gepusht oder gefoldet, als BB ein push gecallt oder nicht. Tabelle:

R SB BB

1 17 immer

2 21 17

3 22 24

4 23 26

5 24 28

6 25 29

7 26 30

Ab dafür...

28.10.08 13:49

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